Aktuelles aus dem Projekt

Die mittelalterlichen Glasmalereien in Sachsen-Anhalt, Süd (ohne Halberstadt und Naumburg)

Im Juni 2021 ist der Band "Die mittelalterlichen Glasmalereien in Sachsen-Anhalt Süd (ohne Halberstadt und Naumburg)" von Cornelia Aman, Ute Bednarz, Maria Deiters, Markus Leo Mock, Juliane Schirr und Martina Voigt erschienen.

Das vorliegende Buch ist einer von neun CVMA-Bänden, in denen sämtliche mittelalterlichen Glasmalereien in Sachsen-Anhalt versammelt sind. Es enthält die Standorte im Süden des Bundeslands, ohne die beiden Dome in Halberstadt und Naumburg. Die Verglasungen erstrecken sich über einen Zeitraum vom 13. bis ins 16. Jahrhundert, von den frühen Grisaillen in Schulpforte über Reste eines Wurzel-Jesse-Zyklus in Merseburg und eines Passionszyklus in Hadmersleben bis hin zu vorreformatorischen Glasmalereiimporten aus Nürnberg in Eisleben. Sie zeigen, wie die Kunstgattung in einer zentralen Region Europas zu unterschiedlicher Zeit Anleihen aus Ost und West, Nord und Süd bezog und zu ganz eigenen Lösungen gelangte. Wie in dieser Reihe gewohnt, besticht der Band durch hochwertige Farb- und Schwarzweißaufnahmen sowie durch eine grundlegende kunsthistorische und historische Einbettung der behandelten Werke.

Cornelia Aman, Ute Bednarz, Maria Deiters, Markus Leo Mock, Juliane Schirr und Martina Voigt: Die mittelalterlichen Glasmalereien in Sachsen-Anhalt Süd (ohne Halberstadt und Naumburg), Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland Bd. XIX,5, Berlin: De Gruyter 2021.

Weitere Informationen unter: www.degruyter.com/document/isbn/9783110692785/html.