Aktuelles aus dem Projekt

Heilige in Reih und Glied. Die Glasmalereien in der Sakristei von St. Gereon

Seit der jüngst erfolgten Restaurierung der oberen Sakristei von St. Gereon in Köln (Neuweihe 2019) ist der Raum wieder in seiner ursprünglichen Struktur zu sehen, was auch seine bauzeitliche Verglasung aus der Zeit um 1320 entschieden aufgewertet hat. Daniel Parello stellt diese Verglasung erstmals in einem umfassenden Beitrag vor.

Köln, Sankt Gereon, Sakristei, Blick nach Nordosten (Foto: Christoph Kraneburg, Seligenstadt). http://www.kraneburg.net

Der soeben erschienene jüngste Band der "Colonia Romanica", des Jahrbuchs des Fördervereins Romanische Kirchen Köln e. V., ist Bau und Ausstattung von St. Gereon in Köln gewidmet. Dass dabei auch an die Glasmalerei gedacht wurde, ist erfreulich, denn die in den beiden großen vierbahnigen Ostfenstern der Sakristei eingesetzten Glasgemälde aus der Bauzeit um 1320 sind, wie Daniel Parello zeigt, ein wichtiges Werk im Kontext der Kölner Kunst des frühen 14. Jahrhunderts. Auf den spezifischen Ort ihrer Anbringung bezogen, ist die lange, nur von einer Anbetung der Könige unterbrochene Reihe der Heiligenpaare in beiden Fenstern schlüssig aus der Geschichte des Gereonstifts zu erklären.

Daniel Parello, Heilige in Reih und Glied. Die Glasmalereien in der Sakristei von St. Gereon, in: Colonia Romanica XXXIV, 2020, S. [122]–133.