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Eichstätt, Dom

Einführung zum Standort

Während der Eichstätter Dom selbst mit einer modernen Verglasung des 19./20. Jahrhunderts versehen ist, sind im Mortuarium – der ehemaligen Grablege für die Stiftsgeistlichkeit – noch fünf Fenster mit mittelalterlichen Scheiben erhalten. Das 1489 geweihte Mortuarium bildet den westlichen Flügel des Kreuzgangs und erweitert diesen zu einer langgestreckten zweischiffigen, lichtdurchfluteten Halle. Vier Fenster auf deren Ostseite (I–IV) und ein Fenster im Süden (V) bewahren insgesamt 41 Scheiben der Zeit um 1500, eingebettet in eine barocke Sechseckverglasung, doch nur zum Teil am angestammten Platz.

 

 

Literatur:

Hartmut Scholz, Die mittelalterlichen Glasmalereien in Mittelfranken und Nürnberg extra muros (Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland X,1), Berlin 2002, I, S. 119–154, II, Abb. 38–70 ().

Hartmut Scholz, Die Farbfenster des Mortuariums – Geschichte und Restaurierungsgeschichte, in: Hartmut Scholz / Daniel Parello, Der Dom zu Eichstätt (Meisterwerke der Glasmalerei 7), Regensburg 2017, S. 7–13.

Hartmut Scholz, Gläserne Epitaphien für die verstorbene Stiftsgeistlichkeit, in: Hartmut Scholz / Daniel Parello, Der Dom zu Eichstätt (Meisterwerke der Glasmalerei 7), Regensburg 2017, S. [14]–43.

Zugehörige Fenster

Grundriss

                             

Lage des Standorts