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Chor, Fenster n III, Hausmarken (n III, 1a/c, 3a/c, 4b, 6b, 7a/c, 8b, 9a/c)

Detailansicht

Erhaltungsschema

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Legende zum Erhaltungsschema

Beschreibung

Die heraldisierten Hausmarken, die als Zeichen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Sippe und zur Markierung von Besitz verwendet wurden, sind bei der Restaurierung 1886–89 mit einem Dekor von Weinranken, Weintrauben und Weinblättern umgeben worden. Die vegetabile Rahmung wurde wie die originalen Wappenschilde und ihre rahmenden Blattvoluten – eine Ausnahme bildet das Heroldsbild in 8b – vornehmlich in Grisaille ausgeführt. Lediglich kleine Scherben in Rot, Grün, Gelb oder Blau, die innerhalb der kreisrunden Medaillons zwischen die Blattvoluten eingefügt wurden, lockern den monochromen Charakter des Fensters auf.

Bei der hier verwendeten Bildmontage handelt es sich um eine schematisierte Ansicht des aktuellen Zustands: Glasfelder, die mittelalterliche Substanz beinhalten, sind in Farbe wiedergegeben, während alle im 19. Jahrhundert gefertigten Scheiben in Schwarz-Weiß abgebildet sind.

Altmark-Werkstatt, 1460/70 mit großflächigen Ergänzungen durch das Königliche Institut für Glasmalerei, Berlin, 1886–1889.

Zugehörige Aufnahmen im Bildarchiv