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Ein Blick in die Werkstatt

Bislang unbeachtete Reste eines typologischen Fensterzyklus aus dem Kreuzgang des Kölner Zisterzienserinnenklosters St. Apern

Köln, im Mittelalter eine der größten und bedeutendsten Städte im Herzen Europas, zählte als Freie Reichsstadt (seit 1475) und Bischofssitz unbestritten zu den führenden Kunstzentren nördlich der Alpen. Auch im Bereich der Glasmalerei war die Stadt geprägt von einer ungeheuren Produktivität, die sich noch heute an einer erstaunlichen Anzahl erhaltener Werke ablesen lässt. Noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte Köln in seinen rund 150 Kirchen, Klöstern und Kapellen einen unermesslichen Schatz an mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Glasmalerei bewahrt – Zeugnisse einer anhaltend hochstehenden künstlerischen Produktion, die vom Zentrum ausstrahlend das gesamte Rheinland mit ihren Erzeugnissen beliefert hatte. Im Zuge der französischen Besetzung des Rheinlands und der Säkularisation wurden nach 1802 über drei Viertel aller Kölner Sakralbauten ausgeräumt und schließlich abgebrochen, wobei der kostbare farbig-figürliche Fensterschmuck schnell das Interesse von privaten Sammlern weckte und zum Gegenstand eines intensiven Handels avancierte. Herausragende Denkmäler dieser bis ins 16. Jahrhundert hinein in der Domstadt blühenden Kunstgattung wechselten auf abenteuerliche Weise ihre Besitzer und gelangten aus privater Hand teils in öffentliche Sammlungen, teils in Kirchen des In- und Auslands, und hier in besonderem Maße nach England, wo kunstsinnige Amateure sie zur romantisch-stimmungsvollen Mittelalter-Inszenierung für ihre Landsitze erwarben oder zur Neuausstattung der arg geplünderten englischen Pfarrkirchen stifteten. Über englische Zwischenstationen gelangten zudem nicht wenige Bestände in die Vereinigten Staaten, wo sie inzwischen zumeist in Museumsbesitz übergegangen sind.

Im Rahmen der jüngst wiederaufgenommenen wissenschaftlichen Erschließung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Glasmalerei in und aus Kölner Kirchen werden auch die zahlreichen entfremdeten und in alle Welt verstreuten Bestände, deren ehemalige Standorte mit Sicherheit ermittelt werden können, in die Bearbeitung eingeschlossen und so in ihrem historischen Kontext vorgestellt. Ein quantitativ kleiner, hinsichtlich seines Bildprogramms aber bedeutender Glasmalereibestand unter diesen abgewanderten Glasgemälden stammt aus dem Kreuzgang des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters St. Apern, dessen Konvent im Jahr 1476 vor dem Hintergrund der drohenden Belagerung Kölns durch Herzog Karl den Kühnen von Burgund von außerhalb der Stadtmauer in die dem Hl. Aper geweihte innerstädtische Klause vor dem alten Ehrentor verlegt und dort neu errichtet worden war1.

Abb. 1. Himmelfahrt Christi. Köln, Dombauarchiv, deponiert. Ehemals Kreuzgang St. Apern. Köln, um 1525. Aufnahme: © Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte, Glasrestaurierungswerkstatt.
Köln, Dom, Nordquerhaus, Ost, Himmelfahrt Christi, ähnlich den Bernhard-Scheiben
Abb. 2. Hl. Bernhard im Gebet bei der Ernte. Köln, Dom, Querhaus nord XVIII, 5c. Ehemals Kreuzgang St. Apern. Köln, um 1525. Aufnahme: © Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte, Glasrestaurierungswerkstatt.
Köln, Dom,  Nordquerhaus, Ost, Bernhard-Scheiben,  Bernhard im Gebet bei der Ernte, nach der Restaurierung

Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1802 aufgehoben und die Baulichkeiten auf Abbruch verkauft. Die Glasmalereien aus St. Apern wurden – zusammen mit jenen aus St. Klara und St. Cäcilien – am 26. November 1802 zur Versteigerung angeboten, doch über die Verwaltungs-Kommission der Zentralschule erreichte der Kölner Lokalpatriot, Sammler und amtierende Conservateur des monuments Ferdinand Franz Wallraf, dass der Verkauf suspendiert wurde2. Kurz darauf wurde auf Vorschlag der Verwaltungs-Kommission mit dem Ausbau der Scheiben und der Einlagerung im ehemaligen Jesuitenkolleg begonnen3. Ein Verzeichnis vom 27./28. Februar 1803, das beim Ausbau der Scheiben aus dem Kreuzgang von St. Apern durch den Glasermeister Adams und den Kanzlisten Heinrich Joseph Müller angefertigt wurde, listet insgesamt 23 Fenster mit 147 Einzelscheiben, teils (in 16 Fenstern) mit Darstellungen aus dem Leben Jesu, teils (in 7 Fenstern) mit 54 Szenen aus dem Leben des Hl. Bernhard von Clairvaux. Der heute auf bekannte 14 Scheiben und mehrere Fragmente dezimierte, um 1525 entstandene Bernhardzyklus, der zum größeren Teil (acht Scheiben) im Kölner Dom wiederverwendet wurde, zum kleineren Teil nach England veräußert wurde bzw. ins Museum Schnütgen und in Privatbesitz gelangte4, ist in der Forschung bereits wiederholt behandelt worden, zuletzt 2007 im Rahmen der Kölner Ausstellung „Rheinische Glasmalerei. Meisterwerke der Renaissance“, und soll hier nur am Rande Gegenstand des Beitrags sein. In Frage steht vielmehr der Verbleib des wesentlich umfangreicheren christologischen bzw. typologischen Fensterzyklus, der ehemals drei der vier Kreuzgangsflügel zierte.

Als die deponierten Glasmalereien 1823 aus dem Jesuitenkolleg in das Domarchiv überführt wurden, verzeichnete das Protokoll des Domglasers Wilhelm Düssel unter insgesamt 491 Scheiben nur mehr recht allgemein die Existenz von drei Christuszyklen: 39 Rechteckscheiben „Aus der Lebens- und Leidensgeschichte Jesu“, 12 Rechteckscheiben „Aus der Lebensgeschichte Jesu“, 11 Spitzbogenfelder „Aus dem Leiden Jesu“ und 19 Spitzbogen mit Propheten5. Der umfangreichere ältere Zyklus, der zum Teil in den Fenstern nord XV und XVI der Sakramentskapelle des Kölner Doms seinen heutigen Platz gefunden hat, zum Teil seit 1995 im Depot der Glasrestaurierungswerkstatt der Kölner Dombauhütte eingelagert ist, ist von Herbert Rode anhand weitgehender Übereinstimmungen mit dem Protokoll des Ausbaus von 1803 überzeugend für den Kreuzgang von St. Cäcilien in Anspruch genommen worden6. Der jüngere Zyklus ist in sich nicht einheitlich und besteht zum größeren Teil aus zwölf Scheiben von 1562 (heute Dom, Querhausfenster nord XX), deren Darstellungen aber so gut wie keine Übereinstimmung mit den im Protokoll von 1803 gelisteten St. Aperner Christusscheiben aufweisen und folglich nicht von dort stammen können7. Lediglich zwei Scheiben der Kreuzbereitung und der Kreuzabnahme sowie vier stilistisch verwandte Felder mit Heiligen und Stiftern (ebenfalls im Domfenster nord XX wiederverwendet) wurden von Rode versuchsweise mit St. Apern in Verbindung gebracht. Doch abgesehen von einer Kreuzabnahme stimmt auch dieser Bestand nicht mit dem Protokoll von 1803 überein, das immerhin gleich dreimal die Abnehmung Christi vom Kreuz verzeichnet8. Ein Beleg für die postulierte Herkunft ist das freilich nicht. Über den Verbleib der elf Spitzbogenfelder mit Szenen der Passion Christi schließlich ist weiter nichts bekannt; jedenfalls wurden sie, soweit ersichtlich, nicht zu Reparaturzwecken im Dom wiederverwendet.

So scheint sich also der umfangreiche christologische Zyklus aus St. Apern in den zwei Jahrzehnten seit dem Ausbau und der Zwischenlagerung weitestgehend „in Luft aufgelöst“ zu haben. Natürlich ist nicht abzuschätzen, wie groß die zwischenzeitlichen Verluste durch den unterstellten Vandalismus der Gymnasiasten im ehemaligen Jesuitenkolleg tatsächlich gewesen sind. Auch ist mit weiteren Veräußerungen aus dem Bestand zu rechnen, wurden doch gewisse Kandidaten wie der Domglaser Düssel oder der selbsternannte Conservator der rheinischen Alterthümer Christian Geerling regelmäßig des unpatriotischen Verkaufs von Glasmalereien nach England bezichtigt9. Zu diesen Eventualitäten ist einstweilen nur wenig Klärendes beizutragen10, doch völlig spurlos kann der Christuszyklus aus St. Apern dann doch nicht verschwunden sein.

Abb. 3. Bernhardfenster in der Sakristei des Kölner Doms mit der Himmelfahrt Christi in der Spitze der Mittelbahn (Vorkriegszustand). Aufnahme: Reproduktion aus Paul Clemen, Der Dom zu Köln (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz I, 3), Düsseldorf 1937, Fig. 143.

Während die Provenienz der beiden von Rode versuchsweise für St. Apern vorgeschlagenen Scheiben der Kreuzbereitung und der Kreuzabnahme sowie vier weiterer Scheiben mit Stifterbildern und Heiligen im Kölner Dom weiterhin ungesichert bleibt, sind die Indizien für eine entsprechende Herkunft in einem anderen Fall geradezu erdrückend. Erstaunlicherweise hat Rode die offenkundige Zugehörigkeit einer Himmelfahrt Christi, deren Stil und Machart voll und ganz den Bernhardscheiben aus St. Apern entsprechen und deren Rahmenarchitektur sogar exakt in jener Bernhardscheibe wiederkehrt, die den Heiligen im Gebet bei der Getreideernte zeigt, nicht bemerkt (Abb. 1, 2). Das betreffende Feld befand sich vor der Kriegsbergung sogar noch zusammen mit den Bernhardscheiben in einem Fenster der Domsakristei, wo es die Spitze der Mittelbahn besetzte (Abb. 3). Nach dem Krieg blieb die Himmelfahrtscheibe deponiert, während die Bernhardscheiben an ihrem neuen Standort im Fenster nord XVIII des nördlichen Querhauses wiederverwendet wurden. Wohl wird die stilistische Verwandtschaft zu den Bernhardscheiben von Rode 1974 kurz erwähnt, eine Herkunft der Scheibe aus St. Apern aber nicht einmal erwogen11. Interessant ist dagegen sein Hinweis auf die von gleicher Hand geschaffene Halbfigur des Psalmisten David (Abb. 4) im Maßwerkcouronnement des Fensters nord XVIII des Kölner Doms (dort ebenfalls als Fremdbestand erst im späten 19. Jahrhundert eingesetzt), dessen Jubelspruch – Ascendit deus in [jubilo et domine i]n voce tube (Gott stieg empor unter Jubel, der Herr beim Schall der Hörner; Psalm 46(47) – sich in typologischen Bildprogrammen traditionell auf die Himmelfahrt Christi bezieht und daher mutmaßlich einst mit dieser verbunden war12.

Abb. 4. Psalmist David, im Spruchband der Verweis auf die Himmelfahrt Christi. Köln, Dom, Querhaus nord XVIII, E1. Ehemals Kreuzgang St. Apern. Köln, um 1525. Aufnahme: Reproduktion aus Rode 1974 (s. Anm. 5), Abb. 427.

Wenn dem so war und die hier vorgeschlagene Herkunft der Himmelfahrt Christi aus St. Apern zutrifft, dann müsste es sich im ursprünglichen Kontext im dortigen Kreuzgang neben Szenen aus dem Leben des Hl. Bernhard von Clairvaux um einen typologischen Zyklus gehandelt haben, der den Begebenheiten aus dem Leben Christi im Neuen Testament (Antitypen) vorbildliche Ereignisse, sogenannte Präfigurationen, des Alten Testaments (Typen) an die Seite gestellt und die jeweiligen Bezüge durch Propheten und deren Vorausweisungen erläutert hatte13. Entsprechende Kreuzgangszyklen haben seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bis weit ins 16. Jahrhundert hinein eine regelrechte Konjunktur erlebt, wobei im Rheinland mit bedeutenden Beispielen aus den Klöstern Altenberg (dem Mutterkloster von St. Apern), Schwarzenbroich bei Düren, Mariawald, Steinfeld u. a. offenbar eine ganz besondere Vorliebe für diese Art des Fensterschmucks entwickelt wurde14.

Abb. 5. Blockbuch der 40-blättrigen Bibla pauperum mit der Darstellung der Himmelfahrt Christi, flankiert von den alttestamentlichen Präfigurationen „Enoch wird von Gott aufgenommen“ und „Himmelfahrt des Elias“ sowie Propheten mit den betreffenden Weissagungen. Aufnahme: Reproduktion aus Biblia pauperum. Die vierzigblättrige Ausgabe in der Bibliothek der Erzdiözese Esztergom, Hanau 1967.

Dass die im Ausbau-Protokoll von 1803 aufgelisteten Szenen aus dem Leben Christi in St. Apern Teil eines typologischen Bibelzyklus gewesen sein dürften, darauf verweist allein schon der Umstand, dass in den betreffenden 16 mutmaßlich dreibahnigen Fenstern des Kreuzgangs je Fenster mehrere, in einzelnen Fällen nur 3 oder 4, großenteils aber 5, 7 und 9 und einmal sogar 10 Scheiben gelistet werden, die sich um ein oder zwei Scheiben mit zentralen Ereignissen der Vita Christi gruppierten15. Was also wird man zur Komplettierung des seinerzeit noch 98 Scheiben umfassenden Bildprogramms mit überwiegend biblischen Szenen rekonstruieren wollen, wenn nicht alttestamentliche Vorbilder und Propheten, deren Sprüche auf die Vollendung des Heilsgeschehens im Neuen Testament verwiesen? Dass dabei noch immer das Blockbuch-Schema der Biblia pauperum aus dem dritten Viertel des 15. Jahrhunderts als Vorbild diente, wie ehedem im Kreuzgang des Mutterklosters Altenberg im Bergischen Land (um 1460/70) oder im Benediktinerkloster Hirsau im Schwarzwald (um 1510), steht allenfalls zu vermuten (vgl. Abb. 5 und Schema Abb. 6). Adaptionen nach Art des Bibelzyklus aus dem Kreuzgang des Zisterzienserklosters Mariawald in der Eifel sind ebenfalls denkbar. Dort waren – allerdings in zweibahnigen Fenstern – jeweils zwei Szenen des Alten Testaments den betreffenden Antitypen des Neuen Testaments gegenübergestellt und von Prophetenbüsten mit Spruchbändern in den Kopfscheiben der Fensterlanzetten bekrönt.

Abb. 6. Rekonstruktionsschema der ehemaligen Anordnung des typologischen Bibelzyklus im Kreuzgang von St. Apern. Aufnahme: Schema nach Rehm 1999 (s. Anm. 13).

Dass das Bildprogramm in St. Apern allerdings schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörig durcheinandergeraten, teils dezimiert, teils mit Fremdbestand ergänzt gewesen sein muss, dafür spricht neben der wechselnden Anzahl von Glasgemälden in den verschiedenen Fenstern des Kreuzgangs vor allem das dreimalige Vorhandensein einer Kreuzabnahme und die je zweimal vertretenen Darstellungen der Kreuzigung, der Taufe und der Versuchungen Christi. Rechnet man ferner mit Stifterfiguren und Heiligen, wie sie im Protokoll in den Fenstern 21 und 23 überliefert sind, und behält auch die verschiedenen unbekannten Gegenstände in den Fenstern 20 und 22 im Hinterkopf, dann sollte es doch, salopp gesprochen, mit dem Teufel zugegangen sein, wenn nicht doch noch eine gewisse Anzahl von Scheiben aus dem typologischen Kreuzgangszyklus von St. Apern bis dato unerkannt an unbestimmten verstreuten Standorten (hierzulande oder in England?) erhalten geblieben wäre. Vielleicht trägt dieser kleine Beitrag und die vorgeschlagene Zuordnung der Himmelfahrt Christi samt des Psalmisten David im Kölner Dom dazu bei, weitere versprengte Reste des einstmals stattlichen Bibelzyklus aus St. Apern der Vergessenheit zu entreißen.

Zitierhinweis

Hartmut Scholz, Ein Blick in die Werkstatt – Bislang unbeachtete Reste eines typologischen Fensterzyklus aus dem Kreuzgang des Kölner Zisterzienserinnenklosters St. Apern,
in: corpusvitrearum.de, 18.02.2020. urn:nbn:de:0238-2021021803.

Dieser Text steht unter einer CC BY-NC4.0 Lizenz.

  1. Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln, Ergänzungsband: Die ehemaligen Kirchen, Klöster, Hospitäler und Schulbauten der Stadt Köln, bearb. von Ludwig Arntz, Heinrich Neu und Hans Vogts (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz VII,3), Düsseldorf 1937, S. 317.»
  2. Welt- und Staatsbote Nr. 153 vom 13. Brumaire des XI Jahres (4. Nov. 1802); Arntz/Neu/Vogts 1937 (wie Anm. 1), S. 319. Vgl. Herbert Rode, Die Kreuzgangfenster von St. Cäcilien. Ein christologischer Zyklus in der Sakramentskapelle des Kölner Domes, in: Kölner Domblatt 16/17, 1959, S. 79–96, hier S. 80.»
  3. Zum diesbezüglichen Briefwechsel s. Historisches Archiv Köln, Französische Verwaltung, Nr. 2062.»
  4. Zwei Scheiben gelangten über den Verkauf an den englischen Gentleman Edward Spenser Curling nach St Mary’s Church in Shrewsbury (Shropshire), eine dritte Scheibe nach Marston Bigot (Somerset), St Leonard’s, und eine vierte nach St Mary’s in Warham (Norfolk). Eine Sammelscheibe im Besitz des Altenberger Domvereins enthält weitere Fragmente von Bernhardszenen, die zum Großteil aus St. Apern stammen dürften. Zu Teilen des Bestands vgl. zuletzt: Rheinische Glasmalerei. Meisterwerke der Renaissance, Ausst.-Kat. Köln, Museum Schnütgen, hrsg. von Dagmar Täube in Zusammenarbeit mit Annette Willberg und Reinhard Köpf (Sigurd Greven-Studien 7), 2 Bde., Regensburg 2007, II, S. 139–142, 155.»
  5. Dompropstei, B XIV, 4, im Wortlaut abgedruckt bei Herbert Rode, Die mittelalterlichen Glasmalereien des Kölner Domes (CVMA Deutschland IV,1), Berlin 1974, S. 12.»
  6. Rode 1959 (wie Anm. 2); Rode 1974 (wie Anm. 5), S. 149–162.»
  7. Auch dieser Bestand von 1562 stammt vielmehr mit großer Wahrscheinlichkeit aus St. Cäcilien, wo er die beim Klosterbrand von 1561 zerstörten Scheiben, die sich großenteils im Westflügel nahe dem Brandherd im Refektorium befanden, ersetzte.»
  8. Historisches Archiv Köln, Französische Verwaltung, Nr. 1595, Abt. 9, s. Rode 1974 (wie Anm. 5), S. 180f.»
  9. Brigitte Wolff-Wintrich, Kölner Glasmalereisammlungen des 19. Jahrhunderts, in: Lust und Verlust. Kölner Sammler zwischen Trikolore und Preußenadler, hrsg. von Hiltrud Kier und Frank Günter Zehnder, Köln 1995, S. 341–354, hier S. 342 und 348f.»
  10. Immerhin scheinen zwei Scheiben mit Bernhardszenen aus St. Apern, die sich heute in St Mary’s in Shrewsbury befinden, 1828 aus Geerlings Besitz an den Engländer Edward Spenser Curling verkauft worden zu sein; s. Peter Laurence Martin, The European Trade in Stained Glass, with special Reference to the Trade between the Rhineland and the United Kingdom 1794–1835, Masterarbeit, The University of York, History of Art, June 2012, S. 151, mit Hinweis auf die betreffenden Einträge im Tagebuch von E. S. Curling (online abrufbar unter: http://etheses.whiterose.ac.uk/3269/).»
  11. Rode 1974 (wie Anm. 5), S. 213.»
  12. Ebenda, S. 169 (E 1) und S. 213 (62d).»
  13. Zum Strukturprinzip typologischer Bibelexegese s. Theologische Realenzyklopädie, Bd. 34, Berlin/New York 2002, S. 208–224 (Stuart George Hall); zu typologischen Bildprogrammen exemplarisch Sabine Rehm, Spiegel der Heilsgeschichte. Typologische Bildzyklen in der Glasmalerei des 14. bis 16. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum (Europäische Hochschulschriften XXVIII/349), Frankfurt am Main u.a. 1999.»
  14. Zu den Zyklen aus der Zisterze Mariawald und dem Prämonstratenserkloster Steinfeld in der Eifel s. Ausst.-Kat. Köln 2007 (wie Anm. 4), II, S. 159–251 und S. 252–419. – Zum Bibelzyklus aus dem Kreuzgang von Kloster Altenberg einstweilen Hartmut Scholz, in: Uwe Gast, Daniel Parello und Hartmut Scholz, Der Altenberger Dom (Meisterwerke der Glasmalerei 2), Regensburg 2008, S. 80f. – Zu den Resten des Kreuzgangszyklus aus dem Kreuzherrenkloster Schwarzenbroich, die großenteils einen neuen Platz im nördlichen Querhaus der Oppenheimer Katharinenkirche gefunden haben, s. Uwe Gast, Die mittelalterlichen Glasmalereien in Oppenheim, Rhein- und Südhessen (CVMA Deutschland III,1), Berlin 2011, S. 375–403 (online abrufbar unter: digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cvma_bd3_1/).»
  15. Historisches Archiv Köln, Französische Verwaltung, Nr. 1595, Abt. 9, im Wortlaut mitgeteilt bei Rode 1974 (wie Anm. 5), S. 181.»