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Polenta für Zerberus

Zu einem Glasgemälde in Bamberg und seinem ursprünglichen Kontext

Wer beim Betreten der Staatsbibliothek Bamberg nicht sofort den Büchern entgegenstrebt, kann sich in der Eingangshalle eine Sammlung von Glasgemälden ansehen, die der Kaufmann und Kunstliebhaber Joseph Heller (1798−1849) als Teil seines Nachlasses der damals Königlichen Bibliothek seiner Heimatstadt vermacht hat1. Unter den 29 Stücken unterschiedlicher Thematik fällt ein kleines, 16,3 x 22,0 cm messendes Glasgemälde auf, das – was könnte besser zu einer Bibliothek passen? – ein literarisches Sujet darstellt, den Gang Psyches in die Unterwelt: Von Venus beauftragt, bei Proserpina, der Gemahlin Plutos und Herrscherin über das Totenreich, etwas von deren Schönheit zu holen, versucht Psyche, den vor dem Eingang in die Unterwelt wachenden grimmigen (hier lammfromm scheinenden) dreiköpfigen Zerberus sich mit einer Gabe, einem in Honigwein getränkten Stück Polenta (polenta mulso), gefügig zu machen, damit sie an ihm vorbei zu Proserpina gelangen kann (Abb. 1)2.

Abb. 1. Psyche besänftigt Zerberus. Glasgemälde aus einem verlorenen Amor-Psyche-Zyklus. Bamberg, Staatsbibliothek, Inv. Nr. Glasgem.5. Nürnberg, Hirsvogel-Werkstatt, 2. Viertel 16. Jahrhundert (um/nach 1532). Aufnahme: Gerald Raab (CC BY-SA 4.0). In der Bibliothek ist das Glasgemälde seitenverkehrt montiert, die Abbildung gibt die eigentlich richtige Einbausituation wieder.

Die Szene ist Teil der Geschichte von Amor und Psyche, die der antike Philosoph, Redner und Schriftsteller Apuleius im 2. Jahrhundert n. Chr. in seinen Metamorphoseon libri XI − auch bekannt unter dem Titel Asinus aureus („Der goldene Esel“) – erzählt (IV.28–VI.24)3. Amor, der Sohn des Mars und der Venus, verliebt sich in die irdische Königstochter Psyche, die ob ihrer Schönheit die Missgunst der Venus auf sich gezogen hat. Amor entführt Psyche in einen abgelegenen, mit allen Annehmlichkeiten ausgestatteten prächtigen Palast, wo er sie zur Frau nimmt und allabendlich zum Nachtlager besucht, ohne dass sie erkennen darf, wer er ist. Als Psyche eines Nachts im Schein einer Öllampe seine Identität doch aufdeckt (Abb. 3), verlässt Amor sie, und für Psyche beginnt die lange Suche nach ihrem Geliebten. Sie gipfelt in einem Besuch bei der von Neid und Zorn zerfressenen Venus, die Amor gefangen hält. Venus lässt Psyche foltern und stellt ihr vier alles Menschenmögliche übersteigende Aufgaben, zuletzt den Gang zu Proserpina. Psyche gelingt es zwar, die (vermeintliche) Schönheit der Göttin aus der Unterwelt ans Licht zu bringen, doch begeht sie aus Neugier den Fehler, das Gefäß zu öffnen, worauf sie in einen tiefen Schlaf verfällt. Inzwischen kann Amor, den es nach Psyche verzehrt, entfliehen, er findet und rettet sie, und als Psyche dank Jupiters Hilfe durch einen Becher Ambrosia Unsterblichkeit erlangt hat, kann das Paar inmitten der Götter Hochzeit halten (Abb. 4).

Abb. 2. Meister mit dem Würfel (Maestro del Dado), Psyche besänftigt Zerberus. Kupferstich aus der 32-teiligen Amor-Psyche-Folge von Antonio Salamanca, Rom, um 1532. London, British Museum, Inv. Nr. L,67.27. Aufnahme: The British Museum, London (CC BY-NC-SA 4.0).

Wie bereits erkannt worden ist, hat die Darstellung des Glasgemäldes eine prominente, vielleicht bis auf Raffael zurückreichende Vorlage: einen Kupferstich aus der 32-teiligen Amor-Psyche-Folge, die Antonio Salamanca, nach den Entwürfen von Michel Coxcie (1499−1592) und in der Ausführung weitgehend von dem sogenannten Meister mit dem Würfel (Maestro del Dado), Anfang der 1530er-Jahre in Rom publiziert hat4. Besagter Stich, die Nummer 26 der Folge, weist in der ursprünglichen Version ohne erläuternde italienische Inschrift nahezu exakt die gleichen Maße wie das Glasgemälde auf. Das Glasgemälde ist eine Kopie, die unmittelbar von der druckgrafischen Vorlage genommen wurde (Abb. 1, 2)5. Wie ebenfalls schon erkannt worden ist, wurde diese Kopie in Nürnberg in der Werkstatt von Veit Hirsvogel dem Jüngeren (1487–1553) angefertigt6. Im Folgenden soll vor allem diskutiert werden, wie das Glasgemälde ursprünglich kontextualisiert gewesen sein könnte.

Abb. 3. Psyche entdeckt Amor. Glasgemälde aus der Galerie de Psyché, ehem. Écouen, Schloss. Chantilly, musée Condé, Inv. Nr. OA 1297. Paris(?), 1542–1544. Aufnahme: https://artsandculture.google.com/asset/BQG525kwIMtdog.

Grundsätzlich wird man annehmen dürfen, dass das Glasgemälde nicht isoliert stand, da die dargestellte Szene mit dem Gang Psyches in die Unterwelt für sich genommen die Geschichte im Ganzen weder erschließen noch repräsentieren konnte. Sie dürfte vielmehr – und dies ist das eigentlich Bemerkenswerte – Teil eines Amor-Psyche-Zyklus in Glas gewesen sein, wie er bisher allein in 44 großformatigen Darstellungen aus der Galerie de Psyché im Schloss Écouen nördlich von Paris bekannt und überliefert ist (1542−1544) (Abb. 3)7. Hat es also − in kleinerem Format und in bescheidenerem Umfang − in Nürnberg oder im Umland der Stadt einen solchen Zyklus gegeben?

Hier lohnt sich zunächst ein Blick auf ein offenbar noch vollständiges, 8-teiliges Tafelservice, das im Tucher-Schloss präsentiert wird8. Der Nürnberger Fernhandelskaufmann Linhart (II.) Tucher (1487−1568)9, Vorderster Losunger in den Jahren 1544−1564, hatte das Prunkgeschirr in dem Zeitraum zwischen 1553 und 1562 stückweise erworben beziehungsweise anfertigen lassen.

Abb. 4. Pierre Reymond / Wentzel Jamnitzer, Große Fußschale mit Darstellung des Hochzeitsmahls für Amor und Psyche (Bestandteil des 8-teiligen sog. Tucher-Service), 1562. Leihgabe der Tucher'schen Kulturstiftung im Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal / Museen der Stadt Nürnberg, Inv. Nr. Hl Kh 001. Aufnahme: Liliana Merlin Frevel.
Sammlung Tucher

Außer einem Becken, einer Kanne und zwei Deckelgefäßen umfasst es vier Schalen, die in Nürnberg von Wenzel Jamnitzer (um 1507/08−1585) hergestellt und 1561 in Limoges von Pierre Reymond (1513−1584) mit Emailmalerei verziert worden sind. Diese Malereien zeigen – zweifellos nach den Vorgaben des Auftraggebers − vier Szenen aus der Geschichte von Amor und Psyche, stellen den Mythos also in einer stark verkürzten Fassung dar, die sich auf Episoden nach der Entdeckung von Amors Identität durch Psyche konzentriert: die Anreise der Venus, die Bestrafung der Psyche, den Rat der Götter und das Hochzeitsmahl Amors und Psyches (Abb. 4)10. Vorlage aller vier Darstellungen, die zudem mit der Wappenallianz Tucher-Stromer-Nützel versehen sind – Linhart (II.) war in erster Ehe mit Magdalena Stromer († 1520), in zweiter Ehe mit Katharina Nützel († 1550) verheiratet −, waren die Kupferstiche der Amor-Psyche-Folge Antonio Salamancas. Seit den 1530er-Jahren dienten die Stiche vielfach als Vorlagen für kunstgewerbliche Objekte – zum Beispiel für italienische Majoliken oder, nachweislich schon seit 1534, für Maleremails aus Limoges11. Neben der Möglichkeit, dass Linhart (II.) Tucher solche Objekte aus eigener Anschauung gekannt hat, muss auch in Betracht gezogen werden, dass er die Anregung zur thematischen Gestaltung der Schalen in seiner unmittelbaren Umgebung von Glasgemälden der Hirsvogel-Werkstatt empfangen haben könnte.

Indes: Abgesehen von dem einen Glasgemälde selbst, der nicht auszuschließenden Rezeption des Zyklus, zu dem es vielleicht einmal gehört hat, in den vier Schalen des Tucher-Service und der Tatsache, dass der Sammler Joseph Heller einen Teil seiner Glasgemälde in Nürnberg erworben hat12, gibt es keine weiteren Hinweise auf diesen mutmaßlichen Glasgemäldezyklus mit Szenen aus der Geschichte von Amor und Psyche. Auftraggeber und Standort bleiben unbekannt.

Es lässt sich aber feststellen, dass die weltläufige Nürnberger Kaufmannsschaft des 16. Jahrhunderts sich in Bau und Ausstattung ihrer prunkvollen Ansitze an Vorbildern der italienischen und französischen Hochrenaissance orientiert hat. Dies gilt für den Festsaal, den Lienhard (III.) Hirschvogel (1504−1549) 1534 auf seinem Anwesen an der Hirschelgasse errichten und von Peter Flötner und Georg Pencz ausstatten ließ, von Pencz mit einem großen Deckenbild mit dem Sturz des Phaeton13; dies gilt ebenso für das bereits erwähnte Tucher-Schloss, das, von Lorenz (II.) Tucher (1490–1554) zwischen 1533 und 1544 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hirsvogelsaal erbaut, in den Oberlichtern seines Festsaals Glasgemälde mit Darstellungen römischer Götter und der Taten des Herkules aufweist14. Ein Amor-Psyche-Zyklus erscheint in diesem Kontext nicht fremd, und lange bevor die erste gedruckte deutsche Ausgabe von Apuleius’ Asinus aureus erschien (Ain Schoen Lieblich, auch kurtzweylig gedichte Lucij Auleij von ainem gulden Esel […], Augsburg: Alexander Weissenhorn, 1538), hatten Hartmann Schedel (1440–1514) und Christoph (II.) Scheurl (1481−1542) jeweils ein Exemplar jener kommentierten lateinischen Ausgabe in ihrem Besitz, die Filippo Beroaldo im Jahr 1500 in Bologna publiziert hatte15. Unter den Nürnberger Humanisten war der antike Stoff bereits im frühen 16. Jahrhundert bekannt.

Zitierhinweis

Uwe Gast, Polenta für Zerberus – Zu einem Glasgemälde in Bamberg und seinem ursprünglichen Kontext, in: corpusvitrearum.de, 31.05.2021. urn:nbn:de:0238-2021053103.

Dieser Text steht unter einer CC BY-NC4.0 Lizenz.

  1. Friedrich Leitschuh, Führer durch die Königliche Bibliothek zu Bamberg, 2., neu bearbeitete und vermehrte Aufl. Bamberg 1889, S. 199−202 (online abrufbar unter: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:22-leitschuhfuehrerbibliothek1889-4, abgerufen am 19.05.2021); Werner Taegert, Glas – Farbe – Licht. Glasgemälde des 16. und 17. Jahrhunderts in der Staatsbibliothek Bamberg, in: Religion, Kultur, Geschichte. Beiträge zur historischen Kulturforschung vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Festschrift für Klaus Guth zum 80. Geburtstag, hrsg. von Heidrun Alzheimer, Michael Imhof und Ulrich Wirz, Petersberg 2015, S. 149−224. Die Sammlung ist online auf der Website der Staatsbibliothek Bamberg abrufbar. Allgemein zu Joseph Heller als Sammler: Franziska Ehrl und Eveliina Juntunen, Joseph Heller und die Kunst des Sammelns. Ein Vermächtnis im Herzen Bambergs, mit Beiträgen von Beatrice Feick u. a. (Forschungen des Instituts für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte 9), Bamberg 2020 (online abrufbar unter: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:22-heller2020-3, abgerufen am 02.02.2021).»
  2. Bamberg, Staatsbibliothek, Inv. Nr. Glasgem.5, https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000109795 (abgerufen am 15.02.2021); Taegert 2015 (wie Anm. 1), S. 167f., Nr. 5.»
  3. Apvlei Metamorphoseon libri XI, recognovit brevique adnotatione critica instrvxit M[aaike] Zimmerman, Oxford 2012, S. 91−139; Apuleius, Das Märchen von Amor und Psyche. Lateinisch / deutsch, übersetzt und hrsg. von Kurt Steinmann (Universal-Bibliothek Nr. 486), Stuttgart 2001.»
  4. Taegert 2015 (wie Anm. 1), S. 168. Zu der Kupferstichfolge: The Illustrated Bartsch, Bd. 29: Italian Masters of the Sixteenth Century, hrsg. von Suzanne Boorsch, New York 1982, S. 195−226; Florian-Weiland-Pollerberg, Amor und Psyche in der Renaissance. Medienspezifisches Erzählen im Bild (Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 20), Petersberg 2004, S. 80−85; Livia Montagnoli, La serie del Maestro del Dado: trentadue stampe per illustrare la favola di Amore e Psiche, in: La favola di Amore e Psiche. Il mito nell’arte dall’antichità a Canova, Ausst.-Kat. Rom, Museo Nazionale di Castel Sant’Angelo, hrsg. von Maria G. Bernardini, Rom 2012, S. 73−82; Joris Van Grieken, Publish or Perish: Michiel Coxcie in Print, in: Michiel Coxcie 1499–1592 and the Giants of his Age, Ausst.-Kat. Leuven, Museum, hrsg. von Koenraad Jonckheere, London/Turnhout 2013, S. 156–183.»
  5. Das Bildfeld des abgebildeten Kupferstichs misst exakt 162,5–165 x 223,5–225 mm, das Feld mit der Inschrift hat eine Höhe von 26,5 mm. Nach Van Grieken 2013 (wie Anm. 4), S. 159, hatte die erste Auflage der gestochenen Amor-Psyche-Folge keine Inschriften. Eine komplette Serie der Erstauflage wird in London, British Museum, Inv. Nr. L,67.1−33, aufbewahrt, hier https://www.britishmuseum.org/collection/object/P_L-67-27 (abgerufen am 10.02.2021).»
  6. Taegert 2015 (wie Anm. 1), S. 167, nach Hinweis von Dr. Hartmut Scholz, Corpus Vitrearum Deutschland, Freiburg i. Br.»
  7. Les vitraux de Paris, de la région parisienne, de la Picardie et du Nord-Pas-de-Calais, hrsg. von Louis Grodecki, Françoise Perrot und Jean Taralon (CVMA France, Recensement des vitraux anciens de la France I), Paris 1978, S. 185−187; Marie Desplechin, La galerie de Psyché (Collection Trésors de Chantilly 3), Paris 2009.»
  8. Nürnberg, Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal, Inv. Nr. Hl Kh 001−010, https://www.bavarikon.de/search/object?author=&title=&subject=&place=&fulltext=&metadata=%22Limoges-Service+der+Tucher%22&sort=titel%3Aasc&rows=&lang=de (abgerufen am 17.05.2021); Helge Weingärtner, Das Tucherservice, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 95, 2008, S. 63−92 (online abrufbar unter: https://periodika.digitale-sammlungen.de//mvgn/Band_bsb00079178.html, abgerufen am 17.05.2021).»
  9. Zur Biografie Linhart (II.) Tuchers zusammenfassend s. Michael Diefenbacher, Art. „Tucher, Linhart“, in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 26, Berlin 2016, S. 489f. (online abrufbar unter: https://www.deutsche-biographie.de/sfz83096.html#ndbcontent, abgerufen am 09.02.2021).»
  10. Nürnberg, Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal, Inv. Nr. Hl Kh 001, Hl Kh 002, Hl Kh 007, Hl Kh 008. − Für die Übermittlung der Vorlage zu Abb. 4 sei Frau Ulrike Berninger M. A., Nürnberg, Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal, herzlich gedankt!»
  11. Claudia Brink, Was Teller erzählen. Mythologische Themen auf italienischen Majoliken, in: Götter, Helden und Grotesken. Das Goldene Zeitalter der Majolika, Ausst.-Kat. Dresden, Staatliche Kunstsammlungen / Pillnitz, Kunstgewerbemuseum im Schloss Pillnitz, hrsg. von Rainer C. Richter, München 2006, S. 15−21, hier S. 15; Maryvonne Beyssi-Cassan, Le métier d’emailleur à Limoges, XVIe−XVIIe siècle, Limoges 2006, S. 188.»
  12. Taegert 2015 (wie Anm. 1), S. 151.»
  13. Der Hirsvogelsaal in Nürnberg. Geschichte und Wiederherstellung (Arbeitshefte des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege 113), München 2004; Katrin Dyballa, Georg Pencz. Künstler zu Nürnberg, Berlin 2014, S. 323−325, Nr. D 1.»
  14. Hartmut Scholz, Die mittelalterlichen Glasmalereien in Nürnberg: Sebalder Stadtseite (CVMA Deutschland X,2), Berlin 2013, S. 488−498, Fig. 463, Abb. 337−340, 343−347 (online abrufbar unter: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cvma_bd10_2, abgerufen am 17.05.2021).»
  15. Co(m)mentarii a Philippo Beroaldo conditi in Asinum Aureum Lucii Apuleii, Bologna: Benedictus Hectoris [Faelli], 1500 (GW02305, https://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/GW02305.htm (abgerufen am 05.02.2021). Zum Schedel’schen Exemplar s. Richard Stauber, Die Schedelsche Bibliothek. Ein Beitrag zur Geschichte der Ausbreitung der italienischen Renaissance, des deutschen Humanismus und der medizinischen Literatur (Studien und Darstellungen aus dem Gebiete der Geschichte VI, 2/3), Freiburg i. Br. 1908, S. 138. Zum Scheurl’schen Exemplar in Oxford, Bodleian Libraries, Auct. N inf. 2.20, s. Bettina Wagner, Nürnberger Büchersammler um 1500. Inkunabeln aus dem Besitz von Christoph Scheurl und einiger seiner Zeitgenossen in Oxforder Bibliotheken, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 82, 1995, S. 69−87, hier S. 72−74 (online abrufbar unter: https://periodika.digitale-sammlungen.de//mvgn/Band_bsb00000996.html, abgerufen am 17.05.2021).»